Sicherheit – Heute wichtiger denn je?

Sicherheit – Heute wichtiger denn je?

Beim Thema Sicherheit will man heutzutage gründlich beraten sein. Verschiedene gesellschaftliche Unruhen, unerwartete Zustände im Landesinneren oder Massendemonstrationen schleichen sich wie ein Wind von Unruhe in den eigenen Alltag ein.

Fachkräfte beraten zwar überall, wie man sich in Notfallsituationen am besten verhält, dennoch bleibt die Unsicherheit, ob man sich wirklich ausnahmslos sicher fühlen kann, wenn man sich in öffentlichen Gebäuden, bei Massenveranstaltungen oder Volksfesten befindet.

Warum sich immer mehr Menschen unsicher fühlen

Um ein Leben in Zufriedenheit und Ruhe führen zu können, braucht man Frieden und Sicherheit. Das Gefühl sich sorgenfrei überall aufhalten zu können, ohne Angst zu haben, dass irgendetwas die eigene Sicherheit gefährden könnte, ist heute, mehr denn je, verloren gegangen.
Das hat verschiedene Gründe. Theoretisch gesehen ist der Zustand von Frieden und Sicherheit heute weltweit ein utopischer Gedanke, der unerreichbar erscheint. Da dem so ist, ziehen sich immer mehr Menschen in die eigenen vier Wände zurück oder vermeiden alle Arten von Veranstaltungen, Festen oder Messen, wo große Menschenmassen erwartet werden. Der Grund: man läuft Gefahr, dass einem selber oder jemandem aus der eigenen Familie etwas zustoßen könnte.
Doch nicht nur Massenveranstaltungen lösen mittlerweile Angstzustände im Volk aus. Auch ganz alltägliche Situationen sind für viele Menschen zur Risiko Situation geworden. Vor alle Frauen trauen sich immer weniger alleine Unternehmungen zu machen, halten sich nur in Gesellschaft nachts an nicht überwachten und unbeleuchteten Orten auf. Viele bleiben lieber ganz zuhause.

Wenn Sicherheit die Freiheit stört

Was ist Freiheit? Von vielen Dichtern, Musikern und revolutionären Kämpfern besungen und gelobt – das Recht zur Freiheit. Sieht man sich den heutigen politischen Zustand weltweit an, verliert die Schönheit am Begriff “Freiheit” an Wert und Sinn.
Freiheit ist nicht mehr das Gefühl sich aufhalten zu können, wo man will, tun zu können, was man möchte oder zu lieben, wen man möchte. Im Hinblick auf heutige politische Aspekte und Diskussionen beschränkt sich unsere Freiheit darauf, ob wir uns sicher fühlen können oder nicht.

Zwar sind bei öffentlichen Gebäuden wie Flughäfen und Konzerthallen ausreichend Sicherheitskräfte vorhanden, dennoch wird Sicherheit zunehmend zum Zentralbegriff, sowohl bei besonderen Veranstaltungen, als auch in alltäglichen Situationen. Nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten westlichen Welt ist momentan eine der brennenden politischen Diskussionen die europäische Flüchtlingskrise.
Man hofft auf Verständnis und Zusammenarbeit im Volk.

Erschwerend hierbei ist allerdings die Tatsache, dass viele Gruppen von Gegnern dieser politischen Orientierung dafür sorgen, dass die Flüchtlingskrise zum Mittelpunkt aller kriminellen und gesetzeswidrigen Ereignisse wird. Man erhofft sich dadurch, dass Unruhe, Angst und Unzufriedenheit die Massen zu Hass, nationalistisch orientierten kriminellen Taten und Fremdenfeindlichkeit bewegt werden. Das Ziel ist hier nicht mehr, als eine Manipulation von zu eigenen Zwecken.

Sicherheit wird zum zentralen Thema aller Diskussionen

Die Bedeutung der eigenen Sicherheit hat in jüngster Zeit zunehmend an Bedeutung gewonnen. Viele Menschen schenken der alltäglichen Sicherheit mehr Aufmerksamkeit, als das vor einigen Jahren der Fall war. Ob dies begründet ist oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. In vielen Teilen der westlichen Welt lebt man gleich wie bisher.

In Deutschland ist das abhängig von der Region anders. Man gewinnt fast den Eindruck, dass die Einstellung den politischen Ereignissen im Land gegenüber nicht allein von beunruhigenden Situationen und Begebenheiten abhängig ist, sondern leider auch vom Einfluss der Gesellschaft, aus der Familie oder dem Freundeskreis. Beispielsweise unterliegt man, was die Einstellung Flüchtlingen und Fremdenfeindlichkeit gegenüber, dem Einfluss von Gruppenzwang. Sind die Familienmitglieder oder der langjährige Freundeskreis davon überzeugt, dass die Flüchtlingskrise unsere Sicherheit immer mehr gefährdet, ziehen die meisten Menschen mit am gleichen Strang, um ihre Anerkennung im gewohnten Umfeld oder das Gefühl der Zugehörigkeit zu behalten.

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